Cash Only! — Warum Kartenzahlung besser ist

Wir kenne es: Man will sich was kaufen und dann steht da an der Ladentür oder Kasse: “Cash Only!” oder noch besser “Heute keine Kartenzahlung, Gerät defekt”

UUnd was macht es mit einem? Entweder man kramt mühseelig den letzten Groschn aus der Geldbörse oder man geht — betritt entweder gar nicht erst den Laden oder verläßt ihn süätestens in dem Moment, zu dem man eigentlich bezahlen wollte (und verursacht Frust bei den Verkäufern, weil sie die Ware wieder zurückräumen, vielleicht sogar wegwerfen müssen)

Auf jeden Fsll fürht es dazu, dass Kunden nicht nur gerade nicht bei einem einkaufen, sondern auch dass diese Kunden nicht mehr wiederkommen: der freut sich der Wettbewerber!

Warum also Kartenzahlung anbieten?

Ja, Kartenzahlung kostet demjenigen etwas, der diese Möglichkeit anbietet. Das ist aber gar nicht so viel und hat auch recht wenig Wirkung auf den Verkaufspreis, wenn man richtig kalkuliert.

Auch bietet Kartenzahlung keinen Wettbewerbsvorteil. Schließlich hat man, wen man diese anbietet kein Alleinstellungsmerkmal. Zieht also nicht Liebhaber dieses Zahlungswegs in das Ladengeschäft. Das war vielleicht einmal.

Aber: Wie eingangs schon geschrieben, hat an einen Wettbewerbsnachteil. Warum sollte ein Kunde zu Ihnen kommen und einkaufen, wenn er Bargeld vorhalten muss (welches er sich wiederum nur mit Aufwand villeicht bei eiem Ihrer Konkurrenten besorgen muss) und bei Wettbewerbern die gleiche Ware zum gleichen oder etwas höheren Preis einkaufen kann?

Der Kartenesegerätanbieter Bezahlfabrik schreibt in seinem Blog, dass 2023 62% des Gesamtumsatzes über Kartenzahlung gelaufen ist. Dass bedeutet im Umkehrschluss, dass man mit “Cash only!” einen Teil seines Umsatzpotentials ausschöpft!

Können Sie sich das leisten?

Wohl kaum! Und auch wenn Sie mit der Kartenzahlung nicht Ihren Umsatz verdoppeln, u.a. weil man ja in der Vergangeheit Kunden verprellt hat, so werden SIe mit großer Wahrscheinlichkeit einen Umsatzschub erleben. Denn:

  • Laut Bundesbank wurden 2025 rund 55% der Einkäufe bargeldlos — also mit Debit oder Kreditkarte — abegwickelt.
  • Laut Bezahlfabrik hatten 53% der kleineren und mittelständischen Unternehmen eine Umsatzsteigerung nach der Einführung gargeldloser Zahlungsmethoden.

Adé Wettbewerbsnachteil!

NAürlich hat man die Freiheit als Unternehmer, u entscheiden wie man bezalht werden will. Aber man muss auch überlegen, ob es auf Dauer sinnvoll ist, sich anderen Zahlungswegen/-mitteln zu öffnen, um nicht irgendwann als Dinosarier dem Untergang geweiht zu sein und einen Beitrag zu dem modernen Stadtbild der freien Geschäftsflächen beizutragen.

Letztendlich hat der Kunde — dank der ihm zur Verfügung stehnen Wahlfreiheit, bei wem er den Bedarf deckt — die Macht, ob bei Ihnen, dem “Cash only”-Unternehmer, oder dem “Plastikkarten akzeptiert”-Wettbewerber von nebenan, sein Geld lässt.

Nutzen von “Cash only”

Ich bin nicht — auch wenn es gerade so klingen mag — Fan von nur Kartenzahlung. Habe auch immer ein aar Euros in der Geldbörse zu Sicherheit. Und dennoch sage ich:

Überlegen Sie es sich genau: Hat wirklich “Cash only!” den Nutzen, den Sie glauben zu haben?

Denn aus vielfacher Überlegung hat Kartenzahlung Vorteile:

  • Man muss weiger Bargeldbestand vorhalten
  • Man hat weniger Geldbestandsschund
  • Risiko von Überfällen wird verringert
  • Aufbewahrungs-, Transport-, Einzahlungskosten werden reduziert
  • Verringerung der Bürokratie (Stichwort Geldwäschegesetz bei Einzahlungen von mehr als 5000 EUR)
  • leichtere Kassen-Geschäftsabwicklung
  • u.v.m.

Natürlich gibt es Studien — und mit der zitierten mache ich auch meine Argumentation etwas kaputt — die besagen, dass Bargeld das für den Verkäufer günstigste Zahlungsmittel ist. Jedenfalls, wenn man die Kosten in Beziehung zu der Zahl der Verkaufsvorgänge setzt. In Bezug auf den Umsatz verliert jedoch Bargeld gegenüber der Debitkarte. Schon alleine deswege, weil der Kunde durch die bessere Verfügbarkeit von Geld bereit ist, mehr Umsatz je Einkauf zu tätigen.  (siehe Bundesbank) Gleiches gilt für Kreditkarten oder elektronische Zahlweisen (Google Pay, Apple Pay). Sie sind zwar teurer als die Debitkarte oder das Bargeld, aber sie können den Umsatz steigern. Denken wir an die eingangs genannten 53% laut Bezahlfabrik.

Daher mal überlegen, ob es nicht sinnvoll ist aus Wettbewerbsgründen vieleicht doch Kartenzahlung zu akzeptieren.

Interessiert an weiteren Informationen? Kontaktieren Sie uns!

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