Es gibt bekanntlich die verschiedensten Management-Typen. Einige davon bringen Unternehmen weiter, andere eher nicht. Zu diesen Managementtypen gehört auch das “Management by Vogel Strauß”
Die Titulierung stammt von dem Vorurteil, dass, wenn Gefahr droht, der Vogel seinen Kopf in den Sand steckt, um von dieser Gefahr nichts mit zu bekommen. Übertragen auf den Manager haben wir es hier mit einer Person zu tun, die sich im Falle schwerer anstehender Entscheidungen dazu entschließt, eher den drei Affen (nichts sehen, nichts sagen, nichts sehen) zu folgen, als zügig und zielstrebig das Unternehmen (oder einen Teilbereich) zu lenken — also zu führen. Sie verschließen die Augen vor der unangenehmen Realität.
Folglich passiert wenig. Schwerwiegende und wichtige Entscheidungen werden lieber ausgesessen. Man reagiert nicht. Eher beschönigt man die Situation. Man belügt sich und die Mitarbeiter, in dem man die Situation herunterspielt. Sich die heile Welt vorgaukelt.
Klar, nicht jede aktuell relevant und wichtig erscheinende Entscheidung ist eine solche und muss sofort getroffen werden. Aber Manager, die diesem Führungsstil anheim gefallen sind, verfolgen auch in Krisen diesen Stil: Sie stecken ihren Kopf in den Sand. Tauchen unter. Entscheiden nichts oder nur unwichtige Dinge.
Diese Management-by-Vogel-Strauß-Führungskräfte gefährden durch ihr Verhalten das Unternehmen. Durch ihr Unvermögen auf gefährliche Situationen zu reagieren und Entscheidungen zu fällen, wird in der Regel die Situation nicht verbessert, sondern führt meist noch tiefer in eine Krise. Zum Leidwesen aller.
‘Management by Vogel Strauß’-Manager gefährden somit das Unternehmen, die Eigentümer und Arbeitsplätze. Sie können im schlimmsten Fall der letzte Sargnagel des Unternehmens sein.
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